Nicht ungefährliche Chemikalien in fast allen unseren Lebensmitteln

Was ist mir im Leben das Wichtigste? In welchem Bereich setze ich meine Prioritäten – sei es in geldlicher, oder in zeitlicher Hinsicht? Ich denke, dass diese zwei Faktoren – Zeit und Geld – die beiden entscheidenden Kategorien sind, die einem recht gut veranschaulichen können, welche Sektionen seines eigenen Lebens einem selbst am meisten am Herzen liegen. Wenn man sich selbst beobachtet, findet man also schnell heraus, wo seine ganz eigenen Schwerpunkte verortet sind. Das Essen – so habe ich das Gefühl – liegt zumeist weit außerhalb dieser Priorität. Fernab in der hintersten Ecke: Gut soll es schmecken. Und aussehen. Aber im Grunde ist der Preis schon der eigentliche Antriebsmotor. Günstig muss es sein. Wer zahlt heutzutage noch viel Geld für Lebensmittel? Kann man doch ebenso tolle Sachen beim Discounter um die Ecke kaufen! Warum sich eine solche nachlässige Sichtweise bei so vielen Leuten eingebürgert hat, ist mir ein Rätsel. Es ist für mich nur sehr amüsant mitzuerleben, dass man als Student regelrecht schief angeguckt wird, wenn man im Bio-Laden einkauft: Was, du kaufst im Bio-Laden? Na du musst es ja haben. Haben? Was?! Ich habe die Lust ein langes und fittes Leben führen zu können ohne zunehmende chronische Erkrankungen und ohne einen frühen Tod. Dank des Internets und sämtlichen kritischen Berichterstattungen in den Massenmedien ist es doch wohl möglich, sich auch selbst ein Bild außerhalb medialer werbeuntersetzter Informationskampagnen zu machen. Vor allem, wenn es um dasjenige Mittel geht, welches am Aufbau meines Körpers, meines Ich-selbst maßgeblich beteiligt ist: Das Lebensmittel!

Nur wer also aufmerksam durchs Leben geht und seine Lebensweise bewusst gestaltet darf sich meiner Meinung nach beschweren. Der prozentuale Anteil von Lebensmittelkosten gemessen am durchschnittlichen Gehalt eines Bürgers aus Deutschland ist in den letzten Jahren auf ein solch niedriges Niveau gesunken, wie es bislang noch nicht verzeichnet werden konnte. Weniger als 16% im Schnitt bezahlt man heutzutage noch für seine Ernährung. Durch einen allgemeinen Wohlstandszuwachs, der daraus folgenden Technisierung und Massenproduktion von Lebensmitteln, greifen Hersteller heutzutage fast ausschließlich nur noch zu chemischen Zusatzstoffen, die günstig, gesundheitsschädlich und hinsichtlich einer gesunden Ernährungsweise vollkommen überflüssig sind. Die Frage, die man sich stellen muss: Was ist mir meine Gesundheit wert? An welchen Stellen möchte ich sparen? Und vor allem: Kann eine gesunde Ernährung im Jetzt späteres Leiden und starke, das Wohlbefinden einschränkende Beschwerden im Leben nicht verhindern?

Moderne Ernährung in der Wohlstandsgesellschaft: Fertiggerichte, Fast-Food, Snacks. Folgen: Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Gicht, Allergien und auch Krebs, uvm. – Essen, das krank macht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zu viel Zucker in der Ernährung, warnt vor einer dramatischen Zunahme chronischer Krankheiten. Reaktion: Die US-Zucker-Lobby, ein machtvoller Zweig der internationalen Agrarindustrie, macht Druck, die US-Regierung droht mit einer Kürzung ihrer Beiträge zur WHO, wenn der kritische Bericht über den Zucker im Essen nicht korrigiert wird. Die Tiefkühlfirma “Frosta” in Bremen will ihre Produktpalette erweitern. Die Manager planen eine “Öko-Linie”, zusatzstofffreie Lebensmittel, die “Frosta” künftig über den Lebensmittelhandel anbieten will. Reaktion: Die Lebensmittelproduzenten stellen fest, dass es fast unmöglich ist, “reine” Grundprodukte zu bekommen. Die EU plant eine Verordnung über “ehrliche” Werbung. Die Werbeslogans sollen keinen Gesundheitseffekt vortäuschen, der nicht wirklich vorhanden ist. Reaktion: Massive Proteste von der Industrie, von der Werbewirtschaft – so gehe es nicht, außerdem mache Zucker ja wirklich “gute Laune”. Aspekte eines Themas, das alle angeht: Was essen die Menschen eigentlich, wie gesund ist Nahrung, werden Verbraucher “krank vom Essen”? Der Film begibt sich auf eine Spurensuche und überprüft gängige Klischees, zeigt neue Erkenntnisse und klärt auf, wie riskant Nahrung heutzutage sein kann. Nicht Fett allein ist ein Problem, die Lebensmittelindustrie hat eine “Kohlehydrat-Zucker-Falle” produziert, in die Konsumenten massenweise tappen.

Bin auf diese sehr aufschlussreiche Phoenix-Reportage gestoßen, die neben veralteten Ernährungsgewohnheiten auch Auskunft über sämtliche verschleierte Zusatzstoffe und dessen Folgen gibt:

Mahlzeit! – Krank Vom Essen von Flensburger

Im Internet habe ich auch eine entsprechend den neuesten Kenntnissen aufgeschlüsselte Ernährungspyramide gefunden, die ich hier auch noch mit hereinstelle:

via Konsumpf » Was aus der Fabrik kommt, wird gegessen!.

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